Zerspanungsmechaniker/-in
Berufstyp: Duale Ausbildung | Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Kooperationspartner: Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW)
Berufsbild
Der Beruf des Zerspanungsmechanikers / der Zerspanungsmechanikerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Bereich der Metallverarbeitung. Zerspanungsmechaniker/in sind Fachkräfte, die für die Herstellung von Bauteilen aus Metall durch spanende Verfahren zuständig sind. Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die Interesse an Technik, Maschinen und präziser Arbeit haben.
Ausbildung
- Dauer: Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in dauert in der Regel 3,5 Jahre.
- Zielgruppe: Die Ausbildung richtet sich an Schulabgänger mit einem mittleren Schulabschluss (Realschule) oder einem höheren Schulabschluss.
Ausbildungsort: Die Ausbildung erfolgt im dualen System, das heißt in einem Ausbildungsbetrieb der Metallindustrie sowie in der Berufsschule.
Inhalte
- Die Ausbildung umfasst:
- Spanende Fertigung: Bedienung und Programmierung von CNC-Maschinen (z.B. Drehmaschinen, Fräsmaschinen).
- Werkstoffkunde: Kenntnisse über verschiedene Metalle und deren Eigenschaften.
- Qualitätssicherung: Durchführung von Messungen und Prüfungen zur Sicherstellung der Qualität der gefertigten Teile.
- Technische Zeichnungen: Lesen und Erstellen von technischen Zeichnungen und Fertigungsunterlagen.
- Wartung und Instandhaltung: Pflege und Wartung der Maschinen und Werkzeuge.
Anforderungen
Um als Zerspanungsmechaniker/in erfolgreich zu sein, sollten folgende Anforderungen erfüllt sein:
- Schulabschluss: In der Regel wird ein mittlerer Schulabschluss (Realschule) oder das Abitur erwartet.
- Technisches Verständnis: Interesse an Maschinen und Technik ist entscheidend.
- Mathematische Kenntnisse: Grundlegende Kenntnisse in Mathematik, insbesondere Geometrie und Dreisatz, sind wichtig.
- Präzision und Sorgfalt: Genaues Arbeiten ist in diesem Beruf unerlässlich.
- Teamfähigkeit: Oft wird im Team gearbeitet, daher ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit wichtig.
Tätigkeitsfelder
Zerspanungsmechaniker/in sind in verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv, darunter:
- Fertigungsbetriebe: In Unternehmen, die Bauteile für verschiedene Industrien herstellen, wie z.B. Maschinenbau, Automobilindustrie oder Luftfahrt.
- Werkzeugbau: In Betrieben, die Werkzeuge und Formen für die Produktion herstellen.
- Fertigungstechnik: In Unternehmen, die sich auf die Entwicklung und Produktion neuer Fertigungstechniken spezialisiert haben.
Einsatzmöglichkeiten
Zerspanungsmechaniker/in finden Beschäftigung in einer Vielzahl von Bereichen, darunter:
- Industriebetriebe: In Unternehmen der Metall- und Maschinenbauindustrie.
- Fertigungseinrichtungen: In Betrieben, die auf die Herstellung von Präzisionsbauteilen spezialisiert sind.
- Werkzeug- und Formenbau: In Unternehmen, die Werkzeuge und Formen für die industrielle Produktion herstellen.
Karrieremöglichkeiten
Zerspanungsmechaniker/in haben gute Karrierechancen, die sich durch Weiterbildung und Berufserfahrung erweitern lassen:
- Techniker/in: Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Techniker im Bereich Maschinenbau oder Fertigungstechnik zu absolvieren.
- Meister/in: Mit entsprechender Weiterbildung besteht die Möglichkeit, den Meistertitel im Metallhandwerk zu erwerben.
- Spezialisierung: Möglichkeit, sich auf bestimmte Fertigungstechniken oder Maschinen zu spezialisieren.
- Selbstständigkeit: Mit genügend Erfahrung und Kapital besteht die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen im Bereich Zerspanungstechnik zu gründen.
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Portrait Jess Matthiesen Abteilungsleiter
StD Jess Matthiesen
Abteilung R | Rehabilitationspädagogik
Telefon: (+49) 4841 8995-660
E-Mail: jess.matthiesen@schule.landsh.de
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