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Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Schuljahr wurde das Projekt zur nachhaltigen Schulentwicklung nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Erstmals beteiligte sich neben den Abteilungen Sozialwesen und Fahrzeugtechnik auch die Abteilung Gesundheit und Ernährung. Damit wurde der fächerübergreifende Austausch um eine weitere Berufsrichtung erweitert und bot den Schülerinnen und Schülern noch vielfältigere Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder.

Im Rahmen des Projekts besuchten sich die Schülerinnen und Schüler der drei Abteilungen gegenseitig in ihren Fachräumen und Werkstätten. Die angehenden Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker sowie Zweiradmechatronikerinnen und Zweiradmechatroniker stellten den Teilnehmenden verschiedene Werkstattprojekte vor. Dazu gehörte zum Beispiel das Wechseln eines Autoreifens, das Flicken eines Fahrradreifens sowie eine Anleitung zur fachgerechten Starthilfe. Dabei erklärten sie technische Zusammenhänge und vermittelten praxisnahe Kenntnisse, die auch im Alltag von großem Nutzen sein können.

Die Schülerinnen der Sozialpädagogischen Assistenz luden die anderen Gruppen in ihren Fachraum ein und boten kreative sowie pädagogische Aktivitäten an. Dazu gehörten unter anderem die Herstellung von Makramee-Schlüsselanhängern, das Anfertigen von Türstoppern und das Herstellen von kreativem Briefpapier.

Ein weiterer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Angeboten der Abteilung Gesundheit und Ernährung. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam frisches Brot backen und verschiedene Salate zubereiten. Dabei erhielten sie Einblicke in die praktische Lebensmittelverarbeitung und Lagerung, hygienische Arbeitsweisen sowie die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung und Gesundheit des Herzkreislaufsystems. Die gemeinsamen Aktivitäten boten zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Zusammenarbeit über die Grenzen der eigenen Fachrichtung hinaus.

Für die Teilnehmenden war es besonders spannend zu erleben, welche Kompetenzen in den unterschiedlichen Abteilungen vermittelt werden. Anfangs waren vereinzelt noch Berührungsängste gegenüber den jeweils anderen Berufsfeldern spürbar. Diese wurden jedoch schnell durch Neugier, Interesse und gegenseitige Wertschätzung ersetzt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen Fähigkeiten in einem ungewohnten Umfeld einzubringen.

Den gelungenen Abschluss des Projekts, bildete ein gemeinsames Grillen sowie die Verkostung der zuvor zubereiteten Speisen. In entspannter Atmosphäre kamen die Schülerinnen und Schüler der drei Abteilungen miteinander ins Gespräch und tauschten ihre Eindrücke und Erfahrungen aus. Die gemeinsam zubereiteten Brote und Salate fanden großen Anklang und rundeten den Tag kulinarisch ab. Für das Grillen wurden Würstchen sowie Getränke bereitgestellt, die vom Verein Berufliche Bildung finanziert wurden. Dafür bedanken sich die beteiligten Abteilungen herzlich. Das gemeinsame Essen trug wesentlich dazu bei, das Miteinander zu stärken und den Projekttag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Die beteiligten Abteilungsleitungen und Lehrkräfte sehen in diesem Austausch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Schulentwicklung. Neben der Vermittlung von Fachwissen stehen insbesondere die Förderung von Teamarbeit, gegenseitigem Verständnis und die Stärkung der Schulgemeinschaft im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit der drei Abteilungen zeigt eindrucksvoll, wie gewinnbringend fächerübergreifendes Lernen sein kann.

Aufgrund der erneut sehr positiven Rückmeldungen aller Beteiligten soll das Projekt auch künftig fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen dauerhaft zu etablieren und nachhaltig zu stärken.

 

 

 

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