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4 Anforderungen an den Unterricht

4.1 Unterrichtsziele

Es wird angestrebt, den Schülerinnen und Schülern Schlüsselqualifikationen und Werte zu vermitteln, z.B.

  • Fachliche Kompetenz
  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
  • kommunikative und fremdsprachliche Kompetenz
  • Toleranz allen Mitmenschen gegenüber 
  • Wertschätzender Umgang miteinander

  

4.2. Inhalte, Methoden, Organisation des Lernens

Die Schülerinnen und Schüler sollen eine zukunftsweisende Ausbildung erhalten, um ihnen später eine dem Beruf angepasste Weiterbildung zu ermöglichen.
Dazu gehören:

  • Stärkere Förderung des eigenständigen Lernens
  • Größere Methoden– und Medienvielfalt durch die Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Handlungsorientiertes Arbeiten in Lernfeldern
  • Anpassen der Klassenräume an die Ausbildungserfordernisse
  • Kompetenzbildung in Fachräumen und Werkstätten
  • Zusammenarbeit mit Ausbildungsfirmen über technische Entwicklungen und Trends

Zum Selbstverständnis unserer Schule gehört es, schwächere Schüler beim Erwerb qualifizierter Abschlüsse zu unterstützen. Aus diesem Grund wird neben unterrichtlicher Differenzierung der Kontakt zu anderen Institutionen wie Jugendhilfe, Jugendverbänden oder den Agenturen für Arbeit gepflegt. Bei auftretenden Problemen kann z. B. durch ausbildungsbegleitende Maßnahmen ein Ausbildungserfolg ermöglicht werden.

  

4.3. Benachteiligtenförderung

Der „Arbeitskreis Benachteiligtenförderung“ will gemeinsam mit den verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen im Kreis Nordfriesland die berufliche und soziale Integration benachteiligter Jugendlicher fördern und verbessern.

Um den lernbereiten Schülerinnen und Schülern ein ungestörtes Weiterarbeiten in ihrem Klassenraum zu ermöglichen, wird für Schüler, die sich nicht an die Regeln der Klasse halten, ein „Trainingsraum für soziale Verantwortung“ eingerichtet. In diesem müssen sie unter fachlich kompetenter Hilfe daran arbeiten, ihr Sozialverhalten zu verbessern.

Hierdurch soll erreicht werden, dass die Jugendlichen wieder mehr Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen und sich später in die Gruppe, die Klasse und die Gesellschaft besser integrieren können. So könnte letztendlich Gewalt und ausweichendes Verhalten minimiert werden.

  

Kapitel 5: Umwelterziehung

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