2005
- Berufliche Schule stellt Siegerin beim Wirtschaftswettbewerb der Wirtschaftsjunioren Nordfriesland - Verkehrstag an der Beruflichen Schule - Niederdeutsch-Siegel
Die Berufliche Schule in Husum stellt Siegerin beim Wirtschaftswettbewerb der Wirtschaftsjunioren Nordfriesland
Jedes Jahr führen die Wirtschaftsjunioren zusammen mit der IHK-Flensburg den Wettbewerb „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ durch.
In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler aus Nordfriesland an diesem Wettbewerb. Darunter waren auch 60 Schülerinnen und Schüler aus den Berufsfachschulklassen für Gesundheit und Ernährung und Wirtschaft der Beruflichen Schule in Husum.
Mit Manuela Nowak aus der Berufsfachschule für Gesundheit und Ernährung stellte unsere Schule wie im Vorjahr den Sieger in diesem Wettbewerb. Sie wird im kommenden Jahr zum Bundeswettbewerb nach Remscheid fahren und dort Nordfriesland und unsere Schule vertreten. Sie tritt ein schweres Erbe an, denn der nordfriesische Sieger belegte den zweiten Platz im Bundeswettbewerb.
Mit Stefan Sass aus der Berufsfachschule für Wirtschaft stellt unsere Schule einen weiteren Gewinner bei diesem Wettbewerb.
Verkehrstag an der Beruflichen Schule

Aktion Junge Fahrer 2005
Die plattdeutsche Sprache darf nicht verloren gehen
Dieser Meinung ist auch der Literaturkurs des Fachgymnasiums an der beruflichen Schule in Husum. Dementsprechend groß ist auch die Freude bei Herrn Thams und seinen Schülern über das Niederdeutsche Siegel, dass Gesa Albrecht, Matthias Clausen und Wienke Jacobsen aus dem FG stellvertretend für die Schule in Kiel in Empfang nehmen durften. Das Siegel wurde von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und Landtagspräsident Heinz-Werner Arens an die sieben ausgezeichneten Schulen für ihre Verdienste zur Erhaltung der plattdeutschen Sprache verliehen.
Bei allen 43 Schulen, die sich für das Siegel beworben haben, besteht das Interesse, Plattdeutsch fest in den Schulunterricht zu integrieren. Für die Bewerbung wurde auch eine Umfrage unter Schülern und Lehrern der beruflichen Schule bezüglich deren Einstellung zur plattdeutschen Sprache durchgeführt, die der Literaturkurs selbst durchgeführt hat. Unter anderem wollten die Schüler wissen, ob Plattdeutsch verstanden und privat gesprochen wird und ob Interesse an plattdeutschem Unterricht bestehen würde.
Der Kurs hatte sich in diesem Jahr erstmalig nicht für deutsche oder englische sondern für plattdeutsche Literatur entschieden. Den Schülern, die sich zum Großteil auch zu Hause und mit Freunden auf Plattdeutsch unterhalten, gefällt besonders die familiäre Stimmung, die durch Plattdeutsch im Unterricht entsteht. Behandelt werden im Unterricht Texte von z.B. Klaus Groth und Siegfried Lenz. Die Schüler lernen kreatives Schreiben, führen Theaterstücke auf. Um sich inspirieren zu lassen, wird der Unterricht bei Gelegenheit an entsprechende Orte verlegt. Außerdem befassen sie sich mit der Geschichte der Sprache, indem sie zum Beispiel Referate über ihre Heimatorte und deren Verbindung zu Plattdeutsch verfassen. Die Kursteilnehmer sind ohne Ausnahme der Meinung, dass Plattdeutsch an den Schulen mehr an Bedeutung gewinnen sollte und empfehlen den Plattdeutschen Literaturkurs allen Schülern des Fachgymnasiums.
