Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner
Die Berufliche Schule richtete zum ersten Mal den Berufswettbewerb 2009 für junge Gärtnerinnen und Gärtner am Standort Husum aus. Die beiden Siegerteams nehmen am Landeswettbewerb teil.
Im Rahmen des Berufswettbewerbs lieferten sich rund 50 Auszubildende aus 40 Betrieben in Nordfriesland und Dithmarschen einen spannenden Wettstreit. 18 Teams absolvierten zehn Stationen mit theoretischen Aufgaben und praktischen Übungen. Gefragt waren nicht nur Kenntnisse aus den einzelnen Fachsparten - auch Allgemeinbildung, Kreativität und Teamgeist wurden von den Auszubildenden gefordert. Die Bereiche reichten von Arbeitsschutz über Botanik und Betriebswirtschaft bis hin zum Erstellen einer Girlande.
Die erfolgreichsten Teilnehmer des Wettbewerbs waren in der Gruppe der Auszubildenden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr: Benjamin Jacobs, Stefan Lehmann und Peer Michaelsen.
In der Gruppe der Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr gewannen Jonathan Carstensen, Joachim Ehlers und Sebastian Petrow.
Ulrich Wesselmann, Abteilungsleiter Agrarwirtschaft an der Beruflichen Schule, lobte die Auszubildenden: „Mir hat die Rückmeldung der Schule und der Betriebe auf den Wettbewerb besonders gut gefallen, dass die Teamarbeit bei euch so gut funktioniert hat.“ Die Gewinner nehmen am Landeswettbewerb von Schleswig-Holstein teil.
Maike Kloppenburg, Ute Hille, Britta Cornils und Thoma Ketelsen von der Beruflichen Schule sorgten für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung in Husum. Die Stationen wurden von aktiven und ehemaligen Lehrern sowie Betriebsinhabern und Mitarbeitern der Betriebe Garten- und Landschaftsbau Theodor Andresen aus Niebüll, Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk in Husum, Stadt Heide und Stadt Niebüll betreut.
Alle zwei Jahre organisieren der Zentralverband Gartenbau und die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner den bundesweiten Berufswettbewerb. Nach Vor-Entscheiden auf Orts- und Landesebene findet der Bundesentscheid auf der Bundesgartenschau in Schwerin statt.
Beate Kneißler
