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Sechs Wochen Pflegepraxis in London

Leonardo Mobilität Projekt LeMo NuiLo

Drei SchülerInnen der Beruflichen Schule Husum arbeiteten sechs Wochen in London

 

Am 12.7.2009 ging es endlich los: die Schülerinnen und Schüler Denise Clasen, Tönning, 20, Faruk Ademi, Garding, 20, und Serej Kronberg, Husum, 19 flogen zusammen mit ihrer Lehrerin und Projektleiterin Christel Pagel, Munkbrarup, 50, nach London.

Die SchülerInnen befinden sich in der dreijährigen schulischen Ausbildung zur „Fachkraft für Pflegeassistenz“. Während der Ausbildung sind 40 Praxiswochen in Alten- und Pflegeheimen, dem Krankenhaus oder Einrichtungen für Behinderte Pflicht.

 

Schon lange suchte Christel Pagel einen Partner in Großbritannien – ein großes Alten- und Pflegeheim, in dem alle SchülerInnen ihre Praxiszeit durchführen können. Dass mit dem Nightingale-House in London dieser Partner gefunden wurde ist ein Glücksfall, denn das Haus hat mehr als 200 jüdische Bewohner, und dort arbeitet mit Tina Manders auch eine Praxisanleiterin – eher selten in Großbritannien.

 

Sechs Wochen lang wohnten die SchülerInnen in einem Studentenwohnheim in London.Sie sind von dort mit der U-Bahn zur Arbeit gefahren. Im „Nightingale-House“ hatten sie die gleichen Arbeitszeiten wie ihre Londoner Kollegen. Koscheres Essen lernten sie kennen, und auch andere jüdische Gebräuche, wie den Shabbat, feierten und erlebten sie. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Pflege in europäischen Ländern erfuhren sie hautnah – besonders spannend im Land der „Wiege der Pflege“. Und natürlich sprechen sie jetzt sehr viel besser Englisch!

 

Während des Londonaufenthaltes hatten die SchülerInnen und ihre Lehrerin online Kontakt - im Lernraum moodle chatteten sie, in einem Forum berichteten die Schüler über ihre Erfahrungen– so dass die Klassenkameraden und Eltern „mitfibern und mitfühlen“ konnten.

 

Die Maßnahme ist ein europäisches Leonardo Mobilität Projekt des bibb, des Institutes für Berufsbildung in Deutschland. Durch diese finanzielle Förderung war die Fahrt für die Schüler erst möglich, denn London ist ein teures Pflaster.

 

Zur Beendigung des Projektes luden die SchülerInnen am Montag, 14. September ab 18 Uhr alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein.

Christel Pagel

 

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