Tagesausflug der Industriekaufleute zum VW-Werk in Emden und zur Meyer-Werft in Papenburg
Am Montag, dem 16.02.2009, fanden sich die Industriekaufleute des zweiten und dritten Lehrjahres um 05:00 morgens am ZOB in Husum zusammen um einen Besichtigungsausflug Richtung Niedersachsen zu unternehmen. Zu dieser Fahrt gesellten sich aus dem Lehrerkollegium Herr Trautmann, Herr Fredrich und Herr Westphal.
Nach einer ca. 8-stündigen Hinfahrt kamen wir um 13:15 bei unserem ersten Ziel, dem VW-Werk in Emden, an. Dort wurden wir sehr freundlich von Herrn Fölkert und Herrn Kempny empfangen, welche uns mit einer Präsentation über Volkswagen mit Fokus auf das Werk in Emden ausführlich informierten. So haben wir unter anderem erfahren, dass das Werk in Emden seit 1964 eine Produktionsstätte für den VW-Konzern ist. Zu dieser Zeit wurden hauptsächlich VW-Käfer in Emden gebaut, wobei der letzte Käfer, welcher in Deutschland gebaut wurde, 1978 das Montageband verließ. Ab 1978 hat sich das Emdener Werk auf den Bau des VW-Passats konzentriert, welcher als Coupé-Modell sowie auch als Passat-Variant-Modell exklusiv in Emden gebaut wird. Für den Produktionsstandort Emden spricht vor allem der Emder Hafen, welcher als drittgrößter Autoverladehafen Europas gilt.
| Nach dieser
Einleitung wurden wir durch die Produktionshallen geführt, wo wir einen Teil
der 782 Roboter in Aktion betrachten konnten. Diese Roboter dienen unter
anderem der Montage, sowie auch des Transports der Bauteile und werden von
einigen der 8.900 Angestellten überwacht. Der Transport der sich im Zusammenbau
befindlichen Autos zwischen den Werkshallen findet über ein Kettensystem statt,
welches die Bauteile automatisch von Halle zu Halle befördert. Kleine Bauteile
gelangen über führerlose Fahrzeuge zu den einzelnen Arbeitsstellen.
Bei unserer Führung konnten wir den Bau eines VW-Passats von der Zusammensetzung der Karosserie, dem Verbinden der Karosserie mit der Antriebseinheit (Hochzeit), der Montage der Innenausstattung bis hin zu dem Anbau der Türen verfolgen. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit Fragen zu stellen bevor wir uns zu unserem nächsten Ziel, der Meyer-Werft in Papenburg, aufmachten. |
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Dort
angekommen wurden wir gleich mit dem Anblick der 252 m langen AIDAluna
überrascht, welche im März auf Jungfernfahrt ging.
| Auf der Führung wurden wir
erst mit der über 200 Jahre alten Geschichte der Meyer-Werft GmbH vertraut
gemacht, welche sich heutzutage in der 6. Generation weiterhin in
Familienbesitz befindet. Hiernach wurde uns der 9 bis 12 Monate andauernde Bau von Schiffen näher gebracht. So werden Panelen und Wände gefertigt, welche zusammengesetzt eine Sektion bilden. Mehrere Sektionen ergeben wiederum einen Block, wobei das Schiff sich letztendlich aus den Blöcken zusammensetzt. Nachdem wir nun einige Modelle vergangener Schiffe betrachteten konnten wir einen Blick auf das Baudock der Werft werfen, wo die AIDAblu gebaut wird. |
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Nach diesen erstaunlichen Eindrücken sind wir wieder Richtung Heimat aufgebrochen, wo dieser Ausflug um 22:30 am Husumer ZOB sein Ende fand.


