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"Ja" zu Europa

Die Berufliche Schule feierte in diesen Tagen ein bedeutsames Jubiläum – seit 10 Jahren ist sie Europaschule.

Vor dem Hintergrund der Feierlichkeit sowie der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rückte das Thema Europa einmal mehr in den Blickpunkt von Schülern und Lehrkräften verbunden mit dem deutlichen Bekenntnis der Beruflichen Schule: Wir sagen "Ja" zu Europa. Mit der Beflaggung der Schule in den Farben der europäischen Länder, Informationen, Vorträgen, Spielen und einem Wettbewerb stand die Schule eine Woche lang ganz im Zeichen des europäischen Gedankens.

Die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs "Make Europe great again" ließen die Sterne eines vereinten Europas hochleben.

Jubiläumsfeier

Anlässlich der offiziellen Feierstunde hob Berufsschulleiter, Oberstudiendirektor Michael Kwauka, in einem Rückblick etliche Projekte und den Kontakt der Schule zu vielen europäischen Ländern  hervor. So starteten die ersten Kooperationen in den Bereichen Gastronomie und Elektronik. Schon bald assistierten Lehrkräfte aus Spanien, Portugal, Rumänien, der Türkei, England, Frankreich und Albanien im Rahmen des EU-Bildungsprogramms "Comenius" an der Beruflichen Schule in Husum. Ein sehr reger Schüleraustausch entwickelte sich mit Fachschulen in Polen. Neueren Datums ist ein Interreg-Projekt zwischen Deutschland und Dänemark, an dem sich die Berufsschule beteiligt.

 

Die häufigsten dauerhaften Kontakte zu verschiedenen Schulen in Europa (Dänemark, Spanien, den Niederlanden und Belgien) pflegt die Abteilung Landwirtschaft. Weiterhin wurden Studienreisen zum europäischen Parlament und zum Europarat im Lauf der Jahre von einigen Hundert Berufsschülern wahrgenommen. "Sich kümmern und sich informieren, um vom europäischen Gedanken noch mehr infiziert zu werden", lautete die Botschaft des Schulleiters an die Schülerinnen und Schüler. Mit dem Hinweis auf eine gute Förderung durch europäische Austauschprogramme ermutigte er besonders die Auszubildenden im dualen System zu einem Aufenthalt in einem anderen Land. "Hier sehe ich Chancen zur Entwicklung unserer Beruflichen Schule", betonte Michael Kwauka.

Daran anknüpfend informierte Mette Lorenzen von der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg über das deutsch-dänische Interreg-Projekt "StaRForCE". Auszubildende arbeiten im Rahmen des Projektes mehrere Wochen oder Monate im jeweils anderen Land. "Nutzen Sie die Möglichkeit, um fit zu sein für den europäischen Arbeitsmarkt."

Über ihre Erfahrungen eines europäischen Auslandsaufenthaltes berichteten eindrucksvoll in englischer Sprache die Schüler des beruflichen Gymnasiums Nicole Wittmann und Michael Sude.

 

Preisverleihung

Zum krönenden Abschluss der Feier vergab die Berufliche Schule Preise an die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs "Make Europe great again!" Zehn teilnehmende Schulklassen hatten sich mit dem Thema Europa und  der Frage nach einem getrennten oder vereinten Europa kritisch und kreativ auseinandergesetzt. Die Preisgelder für den ersten bis dritten Platz in Höhe von 250 Euro, 150 Euro und 50 Euro, gestiftet vom Förderverein der Beruflichen Schule, überbrachte Vereinsvorsitzender Melf Boyens.

Wettbewerbsgewinner wurde die Klasse GYWb9a des 11. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums. In Abwandlung des Spiels Monopoly hatte die Klasse das Brettspiel "Europoly" entwickelt.

Ebenfalls an eine Klasse des 11. Jahrgangs, der GYENG9f, ging der 2. Preis für den Wettbewerbsbeitrag "The Show - Europe Special" - einem Video, in dem die Schülerinnen und Schüler auf humorvolle Weise eine Fernsehtalkrunde mit Politikern inszenierten.

Für den Song up Platt "Schwatt oder Witt – Europa" erhielt die Beruffschulklasse Friseure HDFR5 den 3. Preis. Einen Sonderpreis bekam der Schüler Abdullah Kamhiea aus der DaZ-Klasse WVDZ5b, der sich in einer Videorede mit der Frage auseinandersetzte: Ist es egal, ob Europa zerfällt oder eine Gemeinschaft bleibt?

Eine Ausstellung sämtlicher Wettbewerbsbeiträge der Jubiläumswoche, die von Berufsschul-Europabeauftragter Tanja Reitler und ihrem Team organisiert wurde, bot allen 200 Lehrkräften und 4000 Schülerinnnen und Schülern der Beruflichen Schule Gelegenheit zur Betrachtung.  

knb